Therapiehunde

Unsere Einsatzgebiete

Geduldig, zuverlässig, gehorsam, lernwillig und kontaktfreudig sind nur einige der besonderen Fähigkeiten, die unser Therapiehund mitbringt.

Vielfältige Aufgabengebiete für unseren Therapiehund

Unser Therapiehund kommt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung zum Einsatz. Psycho- oder Ergotherapeuten, Physiotherapeuten oder Heilpädagogen arbeiten mit ihm. Beliebt ist der tierischeTherapiehelfer bei Menschen mit körperlichem oder geistigem Handicap, bei Kindern mit Verhaltens- oder Lernauffälligkeiten und bei Senioren, deren Selbständigkeit eingeschränkt ist oder die an Demenz erkrankten.

Die Hunde haben großen Anteil am Erfolg solcher Therapien, weil

– sie die eigene Wahrnehmung der Patienten und die Reflektion des Verhaltens anderer trainieren
– die Patienten lernen, ihre Emotionen und Aggressionen zu kontrollieren
– Streicheln und Kuscheln oder Spazieren gehen die Bewegungsfreude steigern und die Motorik schulen
– sie für Entspannung sorgen und sogar Spastiken lösen beziehungsweise verbessern
– sie Sprech- und Lernbereitschaft sowie Sprachfähigkeit fördern

Therapiehunde helfen Pädagogen und Pflegekräften

Die Förderung des Sozialverhaltens ist einer der wichtigsten Gründe für den Einsatz von Begleithunden. Kinder reagieren besonders gut auf das Haustier, viele von ihnen kommen hier zum ersten Mal mit einem Hund in Kontakt. Mit ihrer freundlichen und geduldigen Art beruhigen Begleithunde verhaltensauffällige Kinder, motivieren zum Lernen und fördern gegenseitige Rücksichtnahme.

Schulen laden Lesehunde ein oder erlauben ihren Lehrern, eigene Begleithunde mit in den Unterricht zu bringen. Ehrenamtliche gehen mit ihren Hunden auch in Pflegeheime oder Seniorentreffs. Die ältere Generation erinnert sich oft wieder an ihre Kindheit, wo Hunde eine große Rolle spielten. Demenzkranke oder Menschen mit Depressionen öffnen sich ebenfalls wieder. Die Tiere erlauben Körperkontakt und Zärtlichkeit. Sie bauen Brücken zu anderen Menschen, über die Senioren ohne sie nicht gehen. Ob Kinder, Senioren oder Menschen mit geistiger Behinderung – Hunde sind Herzensöffner.

Ihr Einsatz lohnt sich, denn die Patienten
– lernen, Ängste zu überwinden
– werden kontaktfreudiger und üben, Vertrauen aufzubauen
– üben Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Ausdauer und Koordination
– erleben ein stärkeres Selbstwertgefühl und verbessern die Körperwahrnehmung
– übernehmen Verantwortung, empfinden Empathie und üben, diese auch zu zeigen
– lernen, Konflikte zu erkennen und Strategien zur Lösung zu entwickeln
– üben, Regeln zu akzeptieren
– erhalten ehrliche Bestätigung
– sammeln positive Erlebnisse, empfinden Freude und schöpfen Lebensmut.

Jarmila Haupts